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Aktuelles:

27.08.10 06:20

Turboverdichter-Kälteanlagen mit geringen TEWI für Luxemburg

Kälteanlagen und Wärmepumpen unterliegen in Luxemburg einem strengen Genehmigungsverfahren...

10.05.09 12:10

Strahlungsmessung durch Max-Planck-Institut

Störstrahlungsmessung durch Max-Planck-Institut für Radioastronomie am Flüssigkeitskühler mit...

31.03.09 19:32

Danfoss Turbocor Compressors Inc. zu Gast bei opk

Am 30. und 31. März 2009 war eine hochrangige Delegation von Danfoss Turbocor Compressors Inc....

CPM Chiller Process Management

Was ist das CPM?

Das Chiller Process Management CPM steuert, regelt und überwacht alle Kälteerzeuger (z. B. Flüssigkeitskühler, Kälteanlagen, Industrie- und Prozesskühler, Industriekälteanlagen, Kaltwassersätze, u.ä.) und Peripheriegeräte (Pumpen, Rückkühler, Verflüssiger) innerhalb eines Kaltwasser- oder Kälteerzeugungssystems innerhalb einer Kältezentrale bis zur Übergabe an das Verbrauchernetz.

Alle Anlagendaten laufen zentral im CPM zusammen und werden ausgewertet. Aufgrund dieser Daten werden die einzelnen Kälteerzeuger, Flüssigkeitskühler, Pumpen, Rückkühler, Verflüssiger etc. zu- oder abgeschaltet.

Die Zu- oder Abschaltung erfolgt immer so, dass alle Kälteerzeuger, Kaltwassersätze und Flüssigkeitskühler in allen Betriebzuständen in ihrem optimalen Betriebspunkt arbeiten (COP - Optimierung).

Ansteuerung, Regelung und Überwachung durch CPM für:

  • Kälteanlagen, Kaltwassersätze, Flüssigkeitskühler, Kaltwassererzeuger, Hydraulikmodule, Pumpstationen, die in einem gemeinsamen hydraulischen System installiert sind
  • Verflüssiger, Glykol-Rückkühler, Hybridkühler
  • Kühltürme mit Lüftersteuerung und Sprühpumpen
  • Frequenzumformer für Umwälzpumpen und Lüftermotore
  • Primär- und Sekundär-Kaltwasserpumpen
  • Primär- und Sekundär-Kühlwasserpumpen
  • zentrale Kühlwasserregelventile, Absperrklappen, Bypassventile

Kommunikation innerhalb eines Verbundsystems

  • Alle Kälteerzeuger, Kaltwassersätze, Flüssigkeitskühler und Verdichtereinheiten für Direktverdampfung und Direktverflüssigung mit eigener Steuerung/Regelung sind untereinander über eine interne BUS Leitung verbunden. Der CPM erfasst permanent alle relevanten Daten der jeweiligen Kälteerzeuger.
  • Peripheriegeräte, die nicht über eine eigene Steuerung verfügen erhalten die Schaltbefehle über potentialfreie Kontakte oder analoge Signale (0...10V oder 4...20mA) wie für Pumpen, Ventile, Klappen und Kühltürme

Bedienung des CPM

  • Alle Anlagenparameter, auch die der einzelnen Kälteerzeuger werden am zentralen Display über Touch Screen am CPM eingegeben.
  • Anschluss opk Service-PC
  • Anschluss an opk Fernwartung / Ferndiagnose System (Monitoring)
  • Datenaufzeichnung und -speicherung (Datenloggerfunktion). Ausgabe der Daten im MS-Excel Format

CPM Übersichts- und Funktionsschema

Übersichts- und Funktionsschema CPM Chiller Process Management

Energieoptimierter Betrieb aller Kälteerzeuger (COP-Optimierung)

log p - Diagramm für Kältemittel (allg.)

Im CPM laufen alle Informationen über Kalt- und Kühlwassertemperaturen, Verdampfungs- und Verflüssigungstemperaturen sowie der Außenluft-Temperatur zusammen.

Alle Anlagen sollen bei maximal möglichem COP betrieben werden, um den Einsatz der erforderlichen Energie zu minimieren und dadurch Ihre Betriebskosten zu senken.

Gemäß log p - h Diagramm arbeiten Kälteanlagen am effizientesten, d.h. haben geringen elektrischen Energiebedarf, wenn die Druckdifferenz zwischen Verdampfungsdruck (po) und Verflüssigungsdruck (pc) sehr gering ist. Die Überhitzung ist auf einem notwendigen Minimum zu halten. Das kann nur durch den Einsatz von elektronischen Expansionsventilen (opk Standard) gewährleistet werden.

Der CPM steuert die Anlagen so, dass die Kühlwassertemperaturen durch Ansteuerung der Lüfterstufen immer so gering wie möglich sind. Bei Verflüssigern geschieht das entsprechend durch Verflüssigungsdruck-Regelung.

Die früher übliche vorlauftemperaturabhängige Folge- oder Sequenzschaltung gehört damit der Vergangenheit an.

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