Aktuelles:
Smardt Chiller Group expandiert nach Europa
Hocheffiziente Innovationen der opk Deutschland werden ab sofort durch die Smardt Chiller Group...
opk erhält Auszeichnung
in GOLD von Danfoss Turbocor Compressors Inc. in Anerkennung der Verdienste um den ölfreien...
Future Thinking 2011
Teilnahme an der Veranstaltung future thinking - ein Event für RZ-Technologien am 07.04.2011 in...
Messung ölfreier Turboverdichter durch Max-Planck-Institut

Am 7. April 2009 wurde vom Max-Planck-Institut (MPI) für Radioastronomie an einem opk Flüssigkeitskühler mit ölfreiem Magnet-Turboverdichter Turbocor TM eine Störstrahlungsmessung durchgeführt.

- Radioteleskop Effelsberg
Die Kälteanlage am Radioteleskop in Effelsberg soll erneuert werden. Die Planung sieht vor, die alte Kälteanlage durch einen luftgekühlten Flüssigkeitskühler mit ölfreiem Turboverdichter zu ersetzen, der die derzeit technisch maximal möglichen COP liefert, um Betriebskosten zu sparen. In der kühlen Jahreszeit soll außerdem die Thermosyphon-Freikühlung eingesetzt werden, die ohne Verdichterbetrieb, sondern nur durch den konvektiven Kältemittelumlauf aufgrund von Temperatur- und Druckdifferenz zwischen Verdampfer und Verflüssiger, die erforderliche Kälteleistung bereitstellt.
Die radioastronomischen Messungen *) sollen durch Störstrahlung elektronischer Bauteile nicht zusätzlich zu den Umgebungseinflüssen, wie Mobil- und Rundfunksendern, beeinträchtigt werden.
*) "Das Teleskop wird unter anderem eingesetzt zur Beobachtung von Pulsaren, kalten Gas- und Staubwolken, Sternentstehungsgebieten, von Schwarzen Löchern ausgehenden Materiejets und von Kernen ferner Galaxien." Quelle: Homepage MPI für Radioastronomie

- Turboverdichter
Die innovative Technologie der ölfreien Turboverdichter mit integriertem Frequenzumformer, die Lüftersteuerung, elektronische Expansionsventile sowie die SPS-Steuerung im Schaltschrank haben zahlreiche elektronische Bauteile. Alle Bauteile sind auf die generelle elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) hin geprüft und freigegeben.
Die speziellen und hohen Anforderungen, die die Radioastronomie stellt, wurden bislang an keinem der Bauteile untersucht und geprüft.
Zu diesem Zweck fand am 7. April 2009 eine Störstrahlungsmessung des Max-Planck-Institutes für Radioastronomie an einem ähnlich aufgebauten opk Flüssigkeitskühler mit ölfreiem Turboverdichter Turbocor TM vor dem Produktionsgebäude in Neckartailfingen statt.
Der Flüssigkeitskühler wurde im laufenden Betrieb, also unter Last, auf Störstrahlung mit verschiedenen Spektrum-Analysatoren hin untersucht.

- Messaufbau am Schaltschrank
Die Messungen wurden insbesondere an den vermeintlich kritischen Bereichen des Flüssigkeitskühlers - am Schaltschrankes, den Turboverdichtern, den Lüftern sowie der elektronischen Ventile - mit Spektrum-Analysatoren mit den dazugehörigen Antennen und Empfängern durchgeführt.
(Bild links: Verantwortlicher Mitarbeiter des MPI Herr Dipl.-Ing. Grypstra beim Aufbau des Equipments)

- Messung Störstrahlung Lüfter

- Turboverdichter mit Schallschutzgehäuse
Fazit
Die Messungen im laufenden Betrieb der Kälteanlagen zeigten im Vergleich zu den zivilisatorischen Strahlungen (Mobilfunk UMTS und GSM, Rundfunk, digitaler Fernsehsender DVB-T) eine deutlich geringe Abstrahlung.
Ein erhöhter "Energieburst" tritt lediglich im Moment des Abschaltens im Bereich der elektronischen Ventile auf. Diese erhöhte Energieabstrahlung lässt sich mit einfachen Mitteln, wie z.B. einer Einhausung, eindämmen.

- Foto und Messkurve - Quelle: Bericht MPI Störstrahlungsmessung
Für weitere Informationen zur Messungen sprechen Sie uns bitte an. Siehe → Ansprechpartner opk
Link zur Hompage → Max-Planck-Institut bzw. → Radioteleskop Effelsberg
Radioteleskop Effelsberg
Max-Planck-Institut für Radioastronomie
Radioobservatorium Effelsberg
Max-Planck-Strasse 28
53902 Bad Münstereifel-Effelsberg

Drucken